"Californien hat Klima, Neuseeland hat Wetter" wie Josh Schimel sagt.
Aufgrund des Wetters sind hier ein paar Strassen gesperrt, was mich davon abgehalten hat nach Nelson zu kommen. Deshalb bin ich auch nicht wandern. Aber es gibt schon neue Pläne mal aus der Stadt raus zu kommen. Wir werden sehen ob das klappt.
Josh Schimel ist übrigens ein Gastlecturer der mich vier Wochen in Mikrobiologie unterrichtet. Auch sehr nett und sehr gut in seinem Fach. Aber dazu mehr wenn der Unterricht wieder los geht.
Mittwoch, 27. August 2008
Montag, 25. August 2008
Ski fahren und Studienbedingungen
Heute war ich zum ersten Mal raus aus Christchurch. Ski fahren. Ich bin zu einer unmenschlichen Zeit aufgestanden um dann mit dem Bus anderthalb Stunden in die Berge zu fahren. Das Skigebiet heißt Porters.
Das Wetter war nicht so doll, es war grau und diesig und man konnte kaum was sehen. Es hat die ganze Zeit geschneit.


Aber Spass gemacht hat es trotzdem. Ich der ich ja zum ersten Mal auf polierten Brettern einen Berg hinabgeglitten bin (das klingt schon nach ner schlechten Idee), habe erstmal eine Beginnerstunde genommen. Die Ski Instructors kamen dann auch glatt aus Deutschland. Wie sich herausstellt gibt es wohl eine nicht ganz kleine Gruppe von Skifanatikern, welche von July bis Oktober hier Ski fahren unterrichtet und dann nach Amerika, Europa oder sonstwo geht um da dann weiter Ski fahren zu unterrichten.
Drei Stunden den Beginnerhügel runter fahren und dabei zu versuchen die Beinstellung einer Pizza ähnlich sehen zu lassen haben definitiv dazu geführt das meine Muskeln sich morgen melden werden. Genau das richtige um fünf Tage wandern zu gehen. Aber das wirklich schmerzhafte kam erst als ich vom Beginnerhügel auf die große, weite, weiße Piste gewechselt bin.
Deren Skilifte waren sogennante T-bars. Man klemmt sich einfach eine Scheibe zwischen die Beine, welche an einem Stahlseil hängt. Leider sitzt und schwebt man nicht dadrauf, sondern wird von dieser Scheibe gezogen und muss dabei gleiten. Und wenn man ausrutscht, dann wird die Scheibe weiter gezogen. Und man kann sich ja vorstellen was passiert wenn einem was durch die Beine durchgezogen wird. Sehr schnell und unnachgiebig.
Ja, ist schmerzhaft.
Beim dritten Versuch bin ich fast ganz oben angekommen.
Auf dem Weg runter hab ich mich dann zweimal lang gemacht und bin dann eine heiße Schokolade trinken gegangen.
Dabei sind mir die vielen Keas aufgefallen.

Auf der Rückfahrt habe ich mich mit Kai und Dominik, zwei anderen Deutschen unterhalten. Dabei sind zwei sehr krass unterschiedliche Studienbedingungen zum Vorschein gekommen. Dominik ist kurz vor Semesterbeginn hier angekommen und wird am direkt nach Ende des Semesters wieder heim fahren (es gibt da Termine wegen Abschlussarbeit anmelden und so) und auch die ganzen Ferien über Arbeiten schreiben müssen. Er hat also quasi nichts von diesem Land, außer Arbeit.
Kai hingegen macht hier seinen Master. Er lebt ein Jahr hier und muss in diesem Jahr wissenschaftliche Arbeiten mit insgesamt 60000 Wörtern veröffentlichen (jeweils entweder 10000 oder 20000 Wörter und dann halt 3-6 Arbeiten). Wie und wann er das macht ist ihm überlassen. Er kann sich also quasi völlig flexibel das 'Land anschauen wann er lustig ist, was er auch schon gemacht hat, solange er dazwischen genug tut.
Ich fand diesen Unterschied nur bemerkenswert.
Und jetzt bin ich trocken und erschöpft daheim, werde eine provisorische Verpackung für meinen Schlafsack basteln und dann ins Bett gehen. Morgen früh um 5 muss ich hoch um meinen Bus zu bekommen.
ich wünsche eine schöne Woche.
Das Wetter war nicht so doll, es war grau und diesig und man konnte kaum was sehen. Es hat die ganze Zeit geschneit.


Aber Spass gemacht hat es trotzdem. Ich der ich ja zum ersten Mal auf polierten Brettern einen Berg hinabgeglitten bin (das klingt schon nach ner schlechten Idee), habe erstmal eine Beginnerstunde genommen. Die Ski Instructors kamen dann auch glatt aus Deutschland. Wie sich herausstellt gibt es wohl eine nicht ganz kleine Gruppe von Skifanatikern, welche von July bis Oktober hier Ski fahren unterrichtet und dann nach Amerika, Europa oder sonstwo geht um da dann weiter Ski fahren zu unterrichten.
Drei Stunden den Beginnerhügel runter fahren und dabei zu versuchen die Beinstellung einer Pizza ähnlich sehen zu lassen haben definitiv dazu geführt das meine Muskeln sich morgen melden werden. Genau das richtige um fünf Tage wandern zu gehen. Aber das wirklich schmerzhafte kam erst als ich vom Beginnerhügel auf die große, weite, weiße Piste gewechselt bin.
Deren Skilifte waren sogennante T-bars. Man klemmt sich einfach eine Scheibe zwischen die Beine, welche an einem Stahlseil hängt. Leider sitzt und schwebt man nicht dadrauf, sondern wird von dieser Scheibe gezogen und muss dabei gleiten. Und wenn man ausrutscht, dann wird die Scheibe weiter gezogen. Und man kann sich ja vorstellen was passiert wenn einem was durch die Beine durchgezogen wird. Sehr schnell und unnachgiebig.
Ja, ist schmerzhaft.
Beim dritten Versuch bin ich fast ganz oben angekommen.
Auf dem Weg runter hab ich mich dann zweimal lang gemacht und bin dann eine heiße Schokolade trinken gegangen.
Dabei sind mir die vielen Keas aufgefallen.

Auf der Rückfahrt habe ich mich mit Kai und Dominik, zwei anderen Deutschen unterhalten. Dabei sind zwei sehr krass unterschiedliche Studienbedingungen zum Vorschein gekommen. Dominik ist kurz vor Semesterbeginn hier angekommen und wird am direkt nach Ende des Semesters wieder heim fahren (es gibt da Termine wegen Abschlussarbeit anmelden und so) und auch die ganzen Ferien über Arbeiten schreiben müssen. Er hat also quasi nichts von diesem Land, außer Arbeit.
Kai hingegen macht hier seinen Master. Er lebt ein Jahr hier und muss in diesem Jahr wissenschaftliche Arbeiten mit insgesamt 60000 Wörtern veröffentlichen (jeweils entweder 10000 oder 20000 Wörter und dann halt 3-6 Arbeiten). Wie und wann er das macht ist ihm überlassen. Er kann sich also quasi völlig flexibel das 'Land anschauen wann er lustig ist, was er auch schon gemacht hat, solange er dazwischen genug tut.
Ich fand diesen Unterschied nur bemerkenswert.
Und jetzt bin ich trocken und erschöpft daheim, werde eine provisorische Verpackung für meinen Schlafsack basteln und dann ins Bett gehen. Morgen früh um 5 muss ich hoch um meinen Bus zu bekommen.
ich wünsche eine schöne Woche.
Freitag, 22. August 2008
Lernen und Landmarken
In den letzten Tagen war ich entweder leicht krank in meinem Bett oder am Lernen.
Also nichts besonderes von meiner Seite. Aber ich hab ne Funktion bei Google-Maps gefunden.
Auf dieser Karte kann man sehen wo ich gerade wohne und in welchem kleinen Bereich sich gerade mein Leben so abspielt. Die wichtigsten vier Orte habe ich markiert. Die teilweise eingelassenen Fotos sind von anderen Googleusern. Und es ist ein super Tool um nach meiner Wanderung zu zeigen wo ich genau war.
Also nichts besonderes von meiner Seite. Aber ich hab ne Funktion bei Google-Maps gefunden.
Auf dieser Karte kann man sehen wo ich gerade wohne und in welchem kleinen Bereich sich gerade mein Leben so abspielt. Die wichtigsten vier Orte habe ich markiert. Die teilweise eingelassenen Fotos sind von anderen Googleusern. Und es ist ein super Tool um nach meiner Wanderung zu zeigen wo ich genau war.
Dienstag, 19. August 2008
Test und Ferien
Im Laufe dieses Tages bin ich durch Regen und durch Schnee gelaufen. Hagel fiel auf den Bus und jetzt ist das passende Wetter um sich einen Sonnenbrand zu holen. Man sagt auch das man in Neuseeland alles Jahreszeiten an einem Tag erleben kann. Netterweise habe ich passende Kleidung für wechselndes Wetter. Und heute habe ich mir auch die letzten Kleinigkeiten besorgt um hier ohne schlechtes Gewissen Wandern gehen zu können. Das ist nämlich das was ich nächste Woche machen will. Einen Tag Skifahren mit der Vertretung für internationale Studenten. Und danach will ich den "Abel Tasman Coast Track" laufen. Fünf Tage Fussmarsch durch Urwald, Sumpf, Steilküste und keine Menschenseele weit und breit. Ich werde in den Hütten des "Department of conservation" schlafen und ansonsten einfach nur die Seele baumeln lassen. Soweit der Plan. Aber es ist gar nicht so einfach das alles zu organisieren. Eigentlich muss man nur die Hütten buchen (6 Euro die Nacht, da Winter) und dann irgendwie die hin und Rückreise organisieren. aber es ist Winter. Also eigentlich laufen kaum Leute dort rum. Deshalb gibt es nicht fünf Busse täglich, sondern einen. Das macht alles etwas komplizierter. Aber nicht unmöglich. ich versuche gerade Schlafmöglichkeiten zu organisieren, für die ich nichts/wenig bezahlen muss. Es gibt einige Hostels und Backpacker, aber ich probiere es erstmal über den Hospitality Club .
Ansonsten ist in den letzten Tagen nicht viel passiert. Der Test war okay. Wie gesagt die einzige Hürde ist das Sprachproblem, welches die Leute, die versuchen meine Schriften zu verstehen, haben.
Hier zur Info mal die Fragen, welche ich beantworten durfte:
1) Compare and contrast channels and carriers as molecular mechanisms for facilitating diffusion. Include in your answer an explanation for the large difference in the rates of transport by these two types of membrane proteins, and an indication of the class of solute normally transported by each.
2) Why does the lipid bilayer of biological membranes have fluid-like consistency at physiological temperatures? Discuss factors that influence the fluidity of the bilayer. How is the lateral mobility of plasma membrane proteins restricted? Briefly explain why membrane fluidity is important for cellular functioning.
Wie man sieht war es nicht so schwierig.
Jetzt arbeite ich gerade einen genaueren Plan für mein Projekt aus. Über meinen Pilz Mortierella alpina gibt es viel, wenn es darum geht die Lipidzusammensetzung zu verändern und das genutzte Medium zu optimieren. Und es gibt viel über die Stellung der Gattung Mortierella in der Ökologie des Bodens. Da ich nicht weiß ob wir eine Gas Chromatographie durchführen können wird das mit der Bestimmung der Lipide etwas schwierig. aber ich habe viele Ideen um Eigenschaften, welche der Gattung zugesprochen werden, zu überprüfen.
Ansonsten ist in den letzten Tagen nicht viel passiert. Der Test war okay. Wie gesagt die einzige Hürde ist das Sprachproblem, welches die Leute, die versuchen meine Schriften zu verstehen, haben.
Hier zur Info mal die Fragen, welche ich beantworten durfte:
1) Compare and contrast channels and carriers as molecular mechanisms for facilitating diffusion. Include in your answer an explanation for the large difference in the rates of transport by these two types of membrane proteins, and an indication of the class of solute normally transported by each.
2) Why does the lipid bilayer of biological membranes have fluid-like consistency at physiological temperatures? Discuss factors that influence the fluidity of the bilayer. How is the lateral mobility of plasma membrane proteins restricted? Briefly explain why membrane fluidity is important for cellular functioning.
Wie man sieht war es nicht so schwierig.
Jetzt arbeite ich gerade einen genaueren Plan für mein Projekt aus. Über meinen Pilz Mortierella alpina gibt es viel, wenn es darum geht die Lipidzusammensetzung zu verändern und das genutzte Medium zu optimieren. Und es gibt viel über die Stellung der Gattung Mortierella in der Ökologie des Bodens. Da ich nicht weiß ob wir eine Gas Chromatographie durchführen können wird das mit der Bestimmung der Lipide etwas schwierig. aber ich habe viele Ideen um Eigenschaften, welche der Gattung zugesprochen werden, zu überprüfen.
Freitag, 15. August 2008
Affenzirkus
Nächste Woche sind noch Vorlesungen und dann sind erstmal zwei Wochen frei. Eine Ferien und eine zum Nacharbeiten. Zumindest ist dies so gedacht, ob das irgendwer auch so durchführt wird stark angezweifelt. Ich sitze in meinem Zimmer und lerne, da ich morgen (Samstag früh) einen Test schreibe.
Da die lieben Studenten alle nächste Woche so früh wie möglich heim fahren, wird diese Woche nochmals so richtig Abschied gefeiert. Und das nimmt sehr obskure Formen an. Heute Nachmittag war eine Art Sportveranstaltung, zumindest nehme ich das an. Draußen liefen schlammverschmierte Männer rum und weibliche Wesen hatten eine Art Cheerleaderuniform an. Oder sie wollten sich als goldfarbene Elfen verkleiden. Quasi Elfi Ömel in Gold (falls sich irgendwer an die Serie erinnert).
Da es bei dieser Sportveranstaltung auch reichlich Alkohol gab (nehme ich an), waren viele der Sportler sehr betrunken. Was zu einem sehr interessanten Abendessen führte.
Als ich Essen ging waren knapp 100 Leute im Esssaal. Und Sicherheitsbeamte. Was auch nötig war. Nachdem jemand aus Versehen seinen Teller fallen ließ, wurde diese Heldentat einige Minuten mit Rufen, Pfiffen und dem Schlagen von Tabletten (Tablett um Sachen zu transportieren, nicht die Medizin) auf die Tische gewürdigt. Sehr beeindruckend. So muss es damals auf mittelalterlichen Kampfplätzen geklungen haben. Oder auf nem Affenfelsen im Zoo. In der halben Stunde die ich da verbracht habe wurden noch ein paar Leute rausgeführt, nachdem sie mit Essen rumwerfen mussten.
Die ganze Meute ist jetzt beim Ensoc-Barbecue (Engineering-Society) und wird danach wohl noch nen paar Bierchen kippen. Gegen Mitternacht wird es dann hier ziemlich laut werden, da man aus irgendeinem Grund Freitags nicht in die Stadt geht. Aber ich hab mir Ohrstöpsel gekauft. Die müssen ja für irgendwas gut sein.
Der morgige Test ist in "cell biology" und es geht um Membranen und Membrantransport. Die Note macht 23% der Endnote aus. Über den Stoff an und für sich brauche ich mir keine Gedanken zu machen. Wenn die Fragen nicht zu sehr ins Detail gehen, bin ich super vorbereitet. Die einzige Sorge die ich habe ist, dass ich entweder die Fragen nicht verstehe, oder dass diejenigen die meinen Test bewerten meine Antworten nicht verstehen. Ich bin halt noch nicht so mit der Struktur der hier üblichen Examen etc. vertraut. Die fordern so Sachen wie selbstständiges Denken und über das was im Lehrbuch drin steht hinaus zu lesen. Ganz grausem.
Ich wünsche ein schönes Wochenende...
Da die lieben Studenten alle nächste Woche so früh wie möglich heim fahren, wird diese Woche nochmals so richtig Abschied gefeiert. Und das nimmt sehr obskure Formen an. Heute Nachmittag war eine Art Sportveranstaltung, zumindest nehme ich das an. Draußen liefen schlammverschmierte Männer rum und weibliche Wesen hatten eine Art Cheerleaderuniform an. Oder sie wollten sich als goldfarbene Elfen verkleiden. Quasi Elfi Ömel in Gold (falls sich irgendwer an die Serie erinnert).
Da es bei dieser Sportveranstaltung auch reichlich Alkohol gab (nehme ich an), waren viele der Sportler sehr betrunken. Was zu einem sehr interessanten Abendessen führte.
Als ich Essen ging waren knapp 100 Leute im Esssaal. Und Sicherheitsbeamte. Was auch nötig war. Nachdem jemand aus Versehen seinen Teller fallen ließ, wurde diese Heldentat einige Minuten mit Rufen, Pfiffen und dem Schlagen von Tabletten (Tablett um Sachen zu transportieren, nicht die Medizin) auf die Tische gewürdigt. Sehr beeindruckend. So muss es damals auf mittelalterlichen Kampfplätzen geklungen haben. Oder auf nem Affenfelsen im Zoo. In der halben Stunde die ich da verbracht habe wurden noch ein paar Leute rausgeführt, nachdem sie mit Essen rumwerfen mussten.
Die ganze Meute ist jetzt beim Ensoc-Barbecue (Engineering-Society) und wird danach wohl noch nen paar Bierchen kippen. Gegen Mitternacht wird es dann hier ziemlich laut werden, da man aus irgendeinem Grund Freitags nicht in die Stadt geht. Aber ich hab mir Ohrstöpsel gekauft. Die müssen ja für irgendwas gut sein.
Der morgige Test ist in "cell biology" und es geht um Membranen und Membrantransport. Die Note macht 23% der Endnote aus. Über den Stoff an und für sich brauche ich mir keine Gedanken zu machen. Wenn die Fragen nicht zu sehr ins Detail gehen, bin ich super vorbereitet. Die einzige Sorge die ich habe ist, dass ich entweder die Fragen nicht verstehe, oder dass diejenigen die meinen Test bewerten meine Antworten nicht verstehen. Ich bin halt noch nicht so mit der Struktur der hier üblichen Examen etc. vertraut. Die fordern so Sachen wie selbstständiges Denken und über das was im Lehrbuch drin steht hinaus zu lesen. Ganz grausem.
Ich wünsche ein schönes Wochenende...
Dienstag, 12. August 2008
Busse sind überall gleich
Als ich und meine Mutter gemeinsam in Berlin waren, da haben wir einige Erfahrungen mit dem Bussystem gemacht. Unter anderem haben wir auch die Erfahrung gemacht, dass die Übersichtskarte mit den verschiedenen Bus- und Bahnlinien in keinster Weise maßstabsgetreu ist. So endete der Versuch ein zweimaliges Umsteigen zu vermeiden und stattdessen einfach fünf Minuten länger zu laufen damit das wir 45 Minuten unterwegs waren.
Ich war heute in der Mall. Nachdem ich über das Wochenende echt alles aufgebraucht habe, von Wasser und einem schrumpeligen Apfel mal abgesehen, musste ich die Vorräte auffrischen. Dabei muss ich jedem der mal nach Neuseeland möchte folgendes mitteilen: rasiert euch nicht bevor ihr Bier kaufen geht. Und pak'n'safe akzeptiert nur den Reisepass, neuseeländische Führerscheine und "over-18-cards" als Altersnachweis. Personalausweis und Europäischer Führerschein reichen denen nicht aus. Aber unrasiert winken die einen einfach durch.
Nachdem ich also meinen Rucksack vollgeladen habe mit Äpfeln, Müsliriegeln, Lampe, Wasser und YamYams (Instantnudeln, für diejenigen die das nicht wissen) bin ich also in den Bus mit der Nummer 19 gestiegen. Ich war der festen Überzeugung das ich mit dem mal in die Stadt gefahren bin. Das war aber die Buslinie 18. Ich, der ich ja an das gute im Universum glaube, bin als der Bus auf der anderen Seite der Uni lang gefahren ist erstmal sitzen geblieben. Zwei Stationen später sah es schon wieder alles sehr vertraut aus. Rugbyfeld, ein grüner Park und Bushaltestellen. Das gibt es hier nur tausendmal.
Das Ende vom Lied war das ich eine wunderschöne Wohngegend kennen gelernt habe. Sie liegt genau zwischen meinem Wohnheim und der Gegend wo die 19 lang fährt. Hat auch nur eine Stunde gedauert da lang zu wandern. Und da ich meine Landmarke (den Baukran von der Uni) aus den Augen verloren hatte, bin ich einen riesigen Umweg gelaufen.
Aber dafür hab ich mir einfach das Sporttreiben gespart.
Ich war heute in der Mall. Nachdem ich über das Wochenende echt alles aufgebraucht habe, von Wasser und einem schrumpeligen Apfel mal abgesehen, musste ich die Vorräte auffrischen. Dabei muss ich jedem der mal nach Neuseeland möchte folgendes mitteilen: rasiert euch nicht bevor ihr Bier kaufen geht. Und pak'n'safe akzeptiert nur den Reisepass, neuseeländische Führerscheine und "over-18-cards" als Altersnachweis. Personalausweis und Europäischer Führerschein reichen denen nicht aus. Aber unrasiert winken die einen einfach durch.
Nachdem ich also meinen Rucksack vollgeladen habe mit Äpfeln, Müsliriegeln, Lampe, Wasser und YamYams (Instantnudeln, für diejenigen die das nicht wissen) bin ich also in den Bus mit der Nummer 19 gestiegen. Ich war der festen Überzeugung das ich mit dem mal in die Stadt gefahren bin. Das war aber die Buslinie 18. Ich, der ich ja an das gute im Universum glaube, bin als der Bus auf der anderen Seite der Uni lang gefahren ist erstmal sitzen geblieben. Zwei Stationen später sah es schon wieder alles sehr vertraut aus. Rugbyfeld, ein grüner Park und Bushaltestellen. Das gibt es hier nur tausendmal.
Das Ende vom Lied war das ich eine wunderschöne Wohngegend kennen gelernt habe. Sie liegt genau zwischen meinem Wohnheim und der Gegend wo die 19 lang fährt. Hat auch nur eine Stunde gedauert da lang zu wandern. Und da ich meine Landmarke (den Baukran von der Uni) aus den Augen verloren hatte, bin ich einen riesigen Umweg gelaufen.
Aber dafür hab ich mir einfach das Sporttreiben gespart.
Montag, 11. August 2008
Mid term dinner
Gestern gab es hier sowas wie ein offizielles Dinner. Mit Drinks (ganz grausam) und Nibbles (Knappereien). Und ner Kleiderordnung.
Die "black tie function" wurde aber nicht wirklich umgesetzt. Viele kamen in Abendkleid oder Anzug, aber andere waren da sehr wenig von beeindruckt. Da war jemand in Flip-Flops mit Bermudashorts und T-Shirt. Darüber einfach ein Jacket und einen Schlips. Sowieso scheint es hier nicht ungewöhnlich zu sein Flip-Flops auch zu öffentlichen Veranstaltungen anzuziehen. Bei der Einführung einer Rabattkarte bei der lokalen Studentenbar waren viele mit Schlappen, einer mit Pyjamahose und noch einiges andere was man in Deutschland höchstens auf einer "bad-taste" Party sehen würde. Wie mir ein anderer Deutscher berichten musste ist dies wohl auch die Kleidung, welche Australier und Neuseeländer auf dem Oktoberfest tragen.
Das Dinner war sehr lustig. Als letzter Tag der "secret admirer week" gab es noch ein Ständchen für eine "Angebetete", welche dann in der Mitte von 300 Studenten auf einem Stuhl sass, während ihr geheimer Verehrer "Wonderwall" anstimmte. Und alle 300 Studenten mitsangen. Sehr lustig. Für mich. Sie lief immer mehr rot an.
Aber das ganze war sehr schnell vorbei. Es hat kaum zwei Stunden gedauert, dann haben die das Essen weggeräumt und die Deko abgerissen. Und dann sind die ganzen aufgerühschten jungen Menschen einfach ins Bett gegangen.
Die "black tie function" wurde aber nicht wirklich umgesetzt. Viele kamen in Abendkleid oder Anzug, aber andere waren da sehr wenig von beeindruckt. Da war jemand in Flip-Flops mit Bermudashorts und T-Shirt. Darüber einfach ein Jacket und einen Schlips. Sowieso scheint es hier nicht ungewöhnlich zu sein Flip-Flops auch zu öffentlichen Veranstaltungen anzuziehen. Bei der Einführung einer Rabattkarte bei der lokalen Studentenbar waren viele mit Schlappen, einer mit Pyjamahose und noch einiges andere was man in Deutschland höchstens auf einer "bad-taste" Party sehen würde. Wie mir ein anderer Deutscher berichten musste ist dies wohl auch die Kleidung, welche Australier und Neuseeländer auf dem Oktoberfest tragen.
Das Dinner war sehr lustig. Als letzter Tag der "secret admirer week" gab es noch ein Ständchen für eine "Angebetete", welche dann in der Mitte von 300 Studenten auf einem Stuhl sass, während ihr geheimer Verehrer "Wonderwall" anstimmte. Und alle 300 Studenten mitsangen. Sehr lustig. Für mich. Sie lief immer mehr rot an.
Aber das ganze war sehr schnell vorbei. Es hat kaum zwei Stunden gedauert, dann haben die das Essen weggeräumt und die Deko abgerissen. Und dann sind die ganzen aufgerühschten jungen Menschen einfach ins Bett gegangen.
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